WIE KOMMT ES ZU QOOZ?

Qooz kommt aus einer ganz anderen Ecke. Ich habe seit Jahren die Neigung, gelesene Bücher und auch alle besuchten kulturelle Ereignisse mit Angaben zum Autor/Künstler, Inhalt, Kommentar etc. in eine Liste im PC aufzunehmen. Es entsteht eine immer länger und interessanter werdende Liste. Ich habe dabei bemerkt: Wenn man sich die kulturell erlebten Dinge notiert, setzt man sich etwas bewusster damit auseinander, zieht fast immer einen kleinen Nutzen daraus, erkennt besser die Schwerpunkte der eigenen Interessen, erkennt interessante Zusammenhänge zwischen den einzelnen Einträgen etc.. Und man blickt mehr und mehr zurück auf die eigenen interessanten Erfahrungen. Man vergisst nicht so schnell, was man gelesen oder erlebt hat, sondern reichert mit der Zeit bewusst seinen ganz persönlichen kulturellen Fundus an, der ja schließlich die eigene Persönlichkeit mit gestaltet. Kultur ist damit nicht mehr nur bloßer Zeitvertreib! Nicht nur Konsum! Das war der Ausgangsgedanke. Ein solches Angebot als Website oder App zu entwickeln. Es gibt sehr viele Menschen, die viel lesen.

Lange und intensiv haben ich und der Herr, der es mir eingestellt hat und der es jetzt verbietet, im Zusammenhang mit der Website genannt zu werden, über das Angebot geredet. Es ging nicht immer friedlich zu. Mit dem oben beschriebenen begrenzten Umfang wäre ein solches Angebot sicher noch keine Erfolg versprechende Geschäftsidee, es wäre eher Liebhaberei. Um das Angebot für den User interessant zu machen, musste es daher wesentlich weiter gefasst werden. Qooz sollte, so der Ansatz, ein gut, gerne und leicht zu handhabendes Komplettangebot für Leser darstellen. Die Website/App soll neben der NOTIZFUNKTION – die in späteren Versionen am besten auch einfach über Scan des ISBN-Codes eines Buches oder eine schnelle Fotoaufnahme, die abgelegt wird, laufen kann – dem User etwa die Möglichkeit bieten, über Termine speziell von in seiner Gegend stattfindenden Lesungen und Buchbesprechungen informiert zu werden, Gleichgesinnte zu finden, Veranstaltungsplätze zu orten, Tickets zu kaufen, zu reservieren, Bücher in einer eigenen Art von Ranking zu bewerten etc. (INFOFUNKTION). Und die Website/App bietet eine Plattform für LESEPROBEN.

Generell gilt ja: Menschen wollen sich immer mehr Dinge aus ihrem Leben notieren, festhalten, was im Wesentlichen der NOTIZFUNKTION der App entspricht. Und außerdem wollen sie schnell informiert werden, Gruppen bilden, Gleichgesinnte kennen lernen, wissen, was wo ist, Dinge austauschen und ihre Möglichkeiten, sich zu amüsieren und den eigenen Interessen rücksichtslos nachzugehen, erweitern, was im Wesentlichen wiederum der INFOFUNKTION der App entspricht, aber auch ihrer NOTIZFUNKTION.

Die NOTIZFUNKTION ist jetzt zwar weiterhn für jedermann möglich, aber im Erscheinen der Website (Webapp) verschwunden.

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